Ein ruhiges Jahr für die Feuerwehr
Am Freitag, 02. Dezember fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kieselbronn statt.
Nach der Begrüßung durch Kommandant Ralf Gloß ließ Schriftführer Roger Armbruster die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue
passieren.
Das Jahr 2005 war für die Feuerwehr Kieselbronn ein ausgesprochen ruhiges Jahr, es mussten nur insgesamt sieben kleinere und mittlere Einsätze
bewältigt werden. Besonders der Einsatz aufgrund der Eichenprozessionsspinnerplage, der die gesamte Feuerwehr einen Nachmittag lang forderte, wird lange in Erinnerung bleiben.
Zur Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte fanden im vergangenen Jahr 21 Übungsdienste sowie einige zusätzliche Angebote statt. Daneben
fielen aber auch noch 15 Feuersicherheitswachen in der Turn- und Festhalle sowie Absperrdienste beim Waldtag der Gemeinde und beim Wandertag des RSC 2000 an.
Ein Wermutstropfen ist und bleibt aber die geringe Einsatzstärke der aktiven Wehr, die zur Zeit sind nur noch aus rund 25 Einsatzkräften besteht.
Alle Hoffnungen ruhen auf der sehr aktiven Jugendfeuerwehr, welche zur Zeit aus 15 Mitglieder besteht. Bei der Jugendfeuerwehr standen im
vergangenen Jahr neben zahlreichen Übungen für den Pokalwettkampf der Enzkreis-Jugendfeuerwehren auch ein Zeltlager bei der Feuerwehr Heyersdorf und eine Besuch bei der Werkfeuerwehr Merck in Darmstadt auf dem
Programm. Außerdem unterstützen die Jugendlichen die aktiven Kameraden wo sie nur konnten.
Ein feierlicher Punkt auf der Tagesordnung waren die Ehrungen und Beförderungen.
Artur Küpper wurde von Bürgermeister Faber für sein 50-jähriges Engagement in der Feuerwehr Kieselbronn ausgezeichnet. Ralf Gloß wurde zum
Oberbrandmeister und Tobias Herwig zum Oberfeuerwehrmann befördert. Außerdem wurden 11 Kameraden für ihre überdurchschnittliche Teilnahme an den Übungsdiensten geehrt.
Bürgermeister Faber, Kreisbrandmeister Fürtsch und der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Enzkreis, Martin Rühle lobten in Ihren Grußworten die
Leistungen der Feuerwehr im vergangenen Jahr, wiesen aber ebenfalls mit Nachdruck darauf hin, dass für die Einsatzabteilung dringend weitere Kräfte erforderlich sind.
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