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Übungswochenende am Brandschutzausbildungszentrum der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt
Am Wochenende vom 03. bis 05. November 2006 hatten die Feuerwehren Kieselbronn, Neulingen und Eisingen die Möglichkeit, die Übungseinrichtungen der
Bundeswehrfeuerwehren in der Zollernalb-Kaserne in Stetten am kalten Markt auf der Schwäbischen Alb zu nutzen.
Bereits am Morgen des 03. November machte sich das Ausbilderteam auf den Weg nach Stetten um alle nötigen Vorkehrungen zu treffen, nachmittags folgten dann drei
weitere Fahrzeuge mit den Teilnehmern aus den verschiedenen Wehren.
Nach der Ankunft in Stetten wurden die Schlafquartiere bezogen und alle erhielten eine Unterweisung für das Verhalten auf militärischem Gelände.
Der Samstag wurde ausschließlich zum Üben genutzt. Hierzu standen ein komplett eingerichtetes Haus, welches mit einer Nebelmaschine verraucht werden konnte,
sowie ein Brandhaus, in dem durch ein Holzfeuer ein Zimmerbrand simuliert werden konnte, zur Verfügung.
In zwei Gruppen wurden diese Übungsmöglichkeiten genutzt. Im Rauchhaus standen Suchtechniken und Verhaltensweisen im Vordergrund, um in verqualmten Räumen
vermisste Personen möglichst schnell finden und retten zu können.
Im Brandhaus wurden Brandbekämpfungstechniken geübt, um ein Feuer mit möglichst wenig Wasser löschen zu können. Hierbei wurden auch allen beteiligten
Atemschutzgeräteträgern die Grenzen von Mensch und Material bewusst.
Nach Übungsende und Aufräumen wurde das Übungswochenende gemütlich ausklingen gelassen. Außerdem wurden von einem derzeit bei der Bundeswehr in Stetten
stationierten Feuerwehrangehörigen einige militärische Ausrüstungsgegenstände gezeigt und erläutert.
Am Sonntag wurden nach dem Frühstück die Unterkünfte gereinigt und dann die Rückfahrt nach Kieselbronn angetreten.
Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung äußerten sich alle Teilnehmer und auch die Ausbilder sehr positiv über diese Art der Ausbildung und wünschten sich
eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt.
Es entstanden während dieses Wochenendes auch neue Kontakte zwischen den beteiligten Feuerwehren, was für die zukünftige Zusammenarbeit bei Übungen und im
Einsatzfall nur förderlich sein kann.
Abschließend ein ganz großes „Dankeschön“ an Michael Haug und sein gesamtes Ausbilderteam für die hervorragende Organisation und Durchführung dieses
sehr lehrreichen Ausbildungswochenendes!
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