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Eichenprozessionsspinner im Wohngebiet
Am Sonntag, den 26. Juni 2005 wurde die Feuerwehr Kieselbronn um 12.13 Uhr von der Feuerwehrleitstelle in Pforzheim alarmiert, um einen Baum in
einem Wohngebiet vom Eichenprozessionsspinner zu befreien.
Es hatten bereits mehrere Anwohner ĂŒber Juckreiz und Atembeschwerden geklagt. Dies wurde durch feinste, giftige HĂ€rchen, welche die Raupen des
Eichenprozessionsspinners abwerfen, ausgelöst. Daher wurde entschieden, die Raupen sofort durch die Feuerwehr vernichten zu lassen und nicht bis zum nÀchsten Werktag auf eine Fachfirma zu warten.
Von der Feuerwehr Kieselbronn waren XX EinsatzkrÀfte mit den drei Fahrzeugen LF 16/12, TSF und MTW bis gegen 18 Uhr im Einsatz, um die Raupen auf
dem Baum abzuflÀmmen.
Als ErstmaĂnahmen wurde um den betroffenen Baum abgesperrt und ein Dekon-Platz eingerichtet. Danach begannen Trupps von Feuerwehrangehörigen in
Einmal-SchutzanzĂŒgen und mit FiltergerĂ€ten die Raupen abzubrennen, weitere EinsatzkrĂ€fte stellten den Brandschutz sicher. Aufgrund des hohen Personalbedarfes wurde dann um 13.32 Uhr Vollalarm fĂŒr die Feuerwehr
Kieselbronn ausgelöst.
Da der Baum zur Erhaltung des Ortsbildes nicht umgesÀgt werden durfte, wurde spÀter noch ein Hubsteiger einer privaten Firma hinzugezogen, um
alle Bereiche der Baumkrone erreichen zu können. Aber trotz der UnterstĂŒtzung durch den Hubsteiger wurde es aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen ein sehr krĂ€ftezehrender Einsatz.
Daher an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die betroffenen Anwohner und die KrĂ€fte vom DRK OV Kieselbronn, welche ĂŒber die gesamte
Einsatzdauer geholfen haben, die EinsatzkrÀfte zu verpflegen.
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