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Unklare Rauchentwicklung aus Galvanik
Nach dem Feuerlöschertraining war der Abend für die Feuerwehr noch nicht zu Ende. Um 21.28 Uhr wurde die Führungsgruppe der Kieselbronner Feuerwehr
nach Ispringen alarmiert. In einer Fabrik im dortigen Gewerbegebiet war eine unklare Rauchentwicklung gemeldet. Gegen 21.33 Uhr rückte der Mannschaftstransportwagen (MTW) mit sechs Feuerwehrangehörigen nach
Ispringen aus. Von den ersten Einsatzkräften wurde die Rauchentwicklung bestätigt und nach und nach stellte sich heraus, dass es sich um die Dämpfe auslaufender Säure handelte (die PZ berichtete).
Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste das gesamte Betriebsgebäude geräumt und das Auslaufen der Säure unterbunden werden. Zusätzlich
wurden Messungen durchgeführt, ob von den giftigen Dämpfen etwas in die Umwelt gelangt war, was glücklicherweise nicht der Fall war.
Insgesamt waren bei diesem Einsatz ca. 100 Kräfte verschiedener Organisationen im Einsatz. Aufgabe der Kieselbronner Führungsgruppe war es, die
Einsatzleitung zu unterstützen und mit Informationen zu versorgen, die Verbindung zu Polizei und DRK zu halten sowie den gesamten Funkverkehr an der Einsatzstelle abzuwickeln und zu dokumentieren.
Gegen 2 Uhr in der Nacht konnte die Einsatzstelle dann an die Kameraden der Feuerwehr Ispringen übergeben werden, so dass für die Feuerwehr
Kieselbronn um 2.30 Uhr der Einsatz beendet war.
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