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aktualisiert am: 08.05.2008

Holzschuppenbrand

„Brand in oder an Gebäude“

Die Angehörigen der Kieselbronner Feuerwehr hatten am Samstag, 29. Oktober 2005 eine kurze Nacht: Um 3.22 Uhr wurden sie durch die Feuerwehrleitstelle Pforzheim nach Alarmstufe 2 zu einem Brand „in oder an einem Gebäude“ in der Schillerstraße alarmiert. Der beißende Brandrauch, der einigen Feuerwehrmännern beim Verlassen ihrer Wohnungen und Häuser in die Nase stieg, ließ nichts Gutes erahnen.

Bereits vier Minuten nach der Alarmierung rückte der Mannschaftstransportwagen MTW mit Kommandant Ralf Gloß zur Einsatzstelle aus, eine Minute später folgte das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 mit dem stellvertretenden Kommandanten Thomas Kutschera. Weitere Kräfte rückten mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug TSF nach, so dass innerhalb kurzer Zeit 18 Feuerwehrangehörige zur Verfügung standen.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war eine massive Rauchentwicklung sichtbar.  Nach kurzer Erkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass nicht das Wohngebäude, sondern ein mit Brennholz gefüllter Schuppen brannte, der an eine Garage angebaut war.

Von der Feuerwehr wurden daraufhin zwei C-Rohre vorgenommen um die Garage zu schützen und den Schuppen abzulöschen. Später wurde die Wand des Schuppens mit einer Kettensäge geöffnet und der Schuppen ausgeräumt. Das glimmende Holz wurde mit einem Schaumteppich abgedeckt, um die Glut endgültig zu ersticken und eine Wiederentzündung zu vermeiden. Hierfür mussten sechs Feuerwehrangehörige mit Atemschutzgeräten eingesetzt werden.

Parallel zum Löschangriff wurde die Einsatzstelle mit mehreren Scheinwerfern taghell ausgeleuchtet und eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Unterflurhydranten aufgebaut.

Vorsorglich waren auch die DRK-Bereitschaft Kieselbronn mit zwei Fahrzeugen, ein Rettungswagen des DRK-Kreisverbandes Pforzheim und ein Streifenwagen des Polizeireviers Pforzheim-Nord zur Einsatzstelle entsandt worden. Bürgermeister Heiko Faber wurde telefonisch verständigt und informierte sich vor Ort über den Einsatzablauf.

Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet und alle Fahrzeuge standen wieder einsatzbereit ausgerüstet im Feuerwehrhaus an der Bahnholzstraße.

Ablöschen der Glutnester
Begutachtung der Brandstelle
Blick von der Schillerstraße
Ersticken der Flammen durch Schaum

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